Thema - Beispiele
- VAUDE Sport GmbH — Engagement für Eltern im Beruf
- ABB Schweiz — Bewusster Umgang mit älteren Mitarbeitenden
- Hewlett Packard — Arbeitsbedingungen bei Zulieferfirmen in der Computerindustrie
- Thomann AG, Nutzfahrzeuggarage — Flexible Arbeitszeiten als Erfolgsfaktor
- Switcher — Enthüllung der Produkte-DNA
- Novartis — Frauenförderung
- Reno und Microsoft — Respektvolles werben mit Kindern
- responsAbility — Sozial investieren
VAUDE Sport Gmbh — Engagement für Eltern im Beruf
VAUDE gehört zu den führenden Bergsportmarken in Europa. Das Unternehmen legt grossen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mti seinen Mitarbeitenden und Partnern. Stichwort: Kinderhaus. Mit diesem ermöglicht es VAUDE Eltern, berufliche Anforderungen und die Betreuung ihrer Kinder unter ieinen Hut zu bringen. Das betriebseigene Kinderhaus wurde 2001 gegründet und steht auch für Familien aus der Gemeinde offen. Seither hat sich der Anteil der Mütter, die nach sechs bis zwölf Monaten wieder in die Firma zurückkehren, deutlich erhöht. Dadurch bleibt wertvolles Knowhow erhalten. Ausserdem ist das Kinderhaus ein wichtiges Kriterium bei der überregionalen Gewinnung von Fachkräften.
Bericht in der Zeitschrift "a tempo" Nr. 6, 2006: "Arbeit und Familie" (pdf, 450 KB)
ABB Schweiz — Bewusster Umgang mit älteren Mitarbeitenden
Ältere Mitarbeitende sind weniger leistungsfähig und unflexibel – so lautet das verbreitete Vorurteil. Tatsächlich aber sind ältere Mitarbeitende durch ihre Erfahrung und ihr Wissen eine wichtige Stütze im Unternehmen und werden angesichts der demografischen Entwicklung an Wert gewinnen. ABB Schweiz setzt diesbezüglich in ihrem Projekt «Generation 50 plus» ein Zeichen: Um weiterhin als attraktive Arbeitgeberin zu gelten, wird von der Anstellung bis zum Pensionsalter Chancengleichheit zwischen Jung und Alt gewahrt.
Bericht in "Die Volkswirtschaft" Nr. 4, 2006: "Gleiche Chancen für Alt und Jung" (pdf, 230 KB)
Hewlett Packard — Arbeitsbedingungen bei Zulieferern der Computerindustrie
Nichtregierungsorganisationen thematisieren die sozialen Verhältnisse in der Computerherstellung. als eines der betroffenen Unternehmen hat Hewlett Packard ein Programm initiiert mit dem Ziel, soziale und ökologische Standards in der ganzen Produktionskette durchzusetzen. Neben vielen Schwierigkeiten zeigen sich auch erste Erfolge.
Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung vom 30. März 2007: "Soziale Verantwortung von Computerfirmen"
Nichtregierungsorganisationen machen Druck: Brot für alle/Fastenopfer nehmen mit ihrer Kampagne "High Tech - No Rights" das Thema der Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie auf: Themenschwerpunkt in der Zeitschrift EinBlick Nr. 1/2007
Thomann AG, Nutzfahrzeuggarage — Flexible Arbeitszeiten als Erfolgsfaktor
Die Stärke der Thomann AG in Schmerikon ist ihre Flexibilität gegenüber der Kundschaft. Der Reparaturdienst ist 365 Tage im Jahr à 24 Stunden erreichbar. Damit steht und fällt der Gewinn des Unternehmens. Weil der Betrieb auf fexible Mitarbeitende angewiesen ist, zeigt er auch gegenüber seine Angestellten Flexibilität: Teilzeitangebote und flexible Arbeitszeit, wie sie hier bestehen, sind in der Branche noch selten. Sie werden auch von Männern wahrgenommen. Die Herausforderung besteht darin, die verschiedenen Arbeitszeitmodelle gut aufeinander abzustimmen, um so die Auslastung zu optimieren.
Bericht in der Sendung "Schweiz Aktuell" des Schweizer Fernsehens SF1 vom 15. Feb. 2007 (RealPlayer Presentation)
Switcher — Enthüllung der Produkte-DNA
Das Bekleidungsunternehmen Switcher SA übernimmt Verantwortung über die gesamte Beschaffungs- und Herstellungskette seiner Produkte. Damit diese Verpflichtung für die Kunden überprüfbar wird, veröffentlicht Switcher auf der elektronischen Plattform "respect-indside" eine lückenlose Information bezüglich wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Aspekte ihrer Artikel über die gesamte Beschaffungs- und Herstellungskette hinweg. Die "DNA" der Switcher-Produkte wird damit offen gelegt. Die Plattform informiert ebenfalls über Hilfs- und Infrastrukturprojekte, die Switcher an den Produktionsstandorten finanziert.
Artikel in der Handelszeitung vom 21. Juni 2006: "Kreative Unruhe in Switcher-Land" (pdf, 22 KB)
Siehe auch: Homepage respect-inside
Novartis — Frauenförderung
Novartis ist es ein Anliegen, den tiefen Frauenanteil im Management zu erhöhen. Das Programm "Women Into Industry" (WIN) von Novartis in Zusammenarbeit mit der Universität Basel wurde zu diesem Zweck eingerichtet. In diesem Programm stellt Novartis Doktorandinnen der Universität Basel MentorInnen zur Verfügung. Die Doktorandinnen erhalten durch ihre MentorInnen Einblick in den Industriebetrieb, können Kontakte knüpfen und erhalten Tipps, die ihnen den Karriereeinstieg und -aufstieg erleichtern sollen.
Bericht in der Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehens SF1 vom 08. Feb. 2006 (RealPlayer Presentation)
Siehe auch: Onlineinformation von Novartis
Reno und Microsoft — Respektvolles werben mit Kindern
Der Schuhfilialist Reno und der Softwarehersteller Microsoft sind für ihre respektvolle Darstellung von Kindern in der Werbung mit dem "Child Guardian 07" ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde von Terre des hommes und dem Branchenverband Schweizer Werbung vergeben. Die Kriterien für die Preisvergabe lehnen sich an die UNO-Kinderrechtskonvention an. So sollten Kinder ihre Meinung sagen dürfen, als vollwertige Persönlichkeiten dargestellt werden und nicht instrumentalisiert werden. In der für die Wertung zuständigen Jury sassen ebenfalls zwei Kinder.
Medieninformation vom 04. Mai 2007 bei Terre des hommes: "Reno und Microsoft erhalten den Child Guardian 07"
responsAbility — Sozial investieren
Mikrokredite sind ein erfolgreiches Mittel, armen Leuten in Entwicklungsländern den Aufbau einer selbstständigen wirtschaftlichen Existenz zu ermöglichen. Das Unternehmen responsAbility AG dient als Plattform für soziales Investment, indem es Investoren und ausgewählte Mikrofinanzierungsinstitute zusammenbringt. In den von responsAbility angebotenen Fonds, den "responsAbility Global Microfinance Fund", flossen per Ende 2005 rund 45 Mio. Dollar. Damit konnten weltweit 60'000 Mikro-Unternehmer finanziert werden. Mikro-Finanzanlagen sichern den Investoren stetige finanzielle Erträge mit geringer Volatilität und generieren in den Empfängerländern eine soziale Rendite.
Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung vom 24. Jan. 2006: "Mikrofinanz — Anlageform mit sozialem Antlitz und Nutzen"
Siehe auch: Homepage responsAbility
Bericht in der Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehens SF1 vom 6. Dez. 2006 (RealPlayer Presentation)
